Wie sind die Deutschen?

Posted by Mortada Shendy , 21:21


Ein Deutscher, Richard Schröder in seinem Buch «Deutschland schwierig Vaterland» antwortet auf diese Frage. Die exakte Antwort muss lauten: wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Man bekommt sie entweder durch Geburt oder auf Antrag. Mit Haarfarbe, Hautfarbe oder Rasse hat das nichts zu tun. Dadurch bekommt der Mensch bestimmte Rechte und Pflichten. Seinerzeit sind nach Brandenburg Holländer, Franzosen eingewandert und Brandenburg hat davon profitiert. Die Sorben mit ihrer slawischen Kultur und Sprache sind deutschStaatsbürger und wollen gar nichts anderes sein. Die deutschen Juden haben sehr viel zur deutschen Kultur und Wissenschaft geleistet. Es gibt aber andere Deutsche: sie haben die deutsche Kultur und die deutsche Sprache, aber nicht das Vaterland. Das sind die Deutschen in Rumänien, in der ehemaligen Sowjetunion. Sie sind nicht die deutschen Staatsbürger, aber sie stehen den deutschen Bürgern sehr nah. Und noch gibt es Ausländer, die in Deutschland leben, sind aber keine Staatsbürger. Es hat also beides sein Recht und seinen Platz: Deutschland als Heimatland mit seiner Geschichte und Kultur und Deutschland als Staat, der seinen Bürgern die gleichen Rechte garantiert, der Kulturbegriff (Kulturnation)  und  der Rechtsbegriff (Staatsnation). Deutschland ist zur Weltoffenheit  geworden, durch seine Mittellage in Europa. Die Zuwanderer werden nicht diskriminiert. Sie isolieren sich nicht, sie integrieren sich. Die nächste Generation spricht fließend Deutsch. Diese Leute sind islamische oder schwarze Deutsche. Das verändert die Kultur des Landes, die Gesellschaft. Es gibt aber einige Charaktereigenschaften der Deutschen. Davon sprechen aber besser nicht die Deutschen selbst, sondern Vertreter anderer Nationen. Man kann da folgende Eigenschaften nennen. Zuvorkommenheit, Verbindlichkeit, Sparsamkeit, Freiheit im Benehmen, Selbstzufriedenheit, Diszipliniertheit, Arbeitsamkeit. Aber das Wichtigste, was alle merken, ist die Liebe zur Ordnung, Sauberkeit. Alles ist in Deutschland sauber, auch die Straßen, die mit Seif gewaschen werden. Niemand kommt zu spät, niemand verletzt die Verkehrsregeln. Die Deutschen gelten als reiselustige Nation. Es gibt verschiedene Typen von Reisen, die die Deutschen machen. Beliebt ist sogenannte Kulturreise. Das ist eine Reise ins Ausland. Die beliebten Ziele der deutschen Touristen sind; Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, die Schweiz, die USA. Man fährt ins Ausland, um andere Kulturen, neue Menschen kennen zu lernen, viel von der Welt zu sehen. Leider steht Russland nicht auf der Hit-Liste der deutschen Touristen. Es gibt auch eine Bio- oder Öko-Reise. Eine Bioreise machen die Leute, um den Stress abzubauen, sich zu erholen. Der beliebteste Ort der Bioreisenden ist das Gebirge. Das gemäßigte Klima und schöne Berglandschaften tun den Touristen gut. Man kann hier Lärm, Unruhe, Hast vergessen und sich mal richtig erholen. Man macht auch Abenteuerreisen. Man macht eine Kamelwanderung durch die Wüste, andere unternehmen eine Reise nach Afrika oder Südamerika usw. Sie wollen nicht in der Sonne liegen, Pilze suchen. Spazierengehen und die Natur bewundern oder Kino und Theater besuchen. Sie wollen Abenteuer erleben. Die Jugendlichen machen gern Studienreisen. Sie kommen in ein anderes Land, um sich weiterzubilden. Sie lernen das Sprechen, sie erfahren viel Neues über die andere Kultur, sie hören Vorlesungen, Seminare und Praktika, machen Bekanntschaften. Am Wochenende werden Ausflüge in die nähere Umgebung gemacht. An den Nachmittagen und Abenden stehen Kultur und Informationsprogramme zur Auswahl.Von allen Reisetypen würde ich mir eine Studienreise wählen. Ich weiß. dass einige Universitäten in der Bundesrepublik Deutschland intensive Sprachkurse anbieten. Das ist mein Traumwunsch in einem deutschsprachigen Land weiter zu studieren.

Bekanntschaft

Posted by Mortada Shendy , 21:20

Ich möchte mich vorstellen. Ich heiße Irioa Novikova. Ich bin in Saratov geboren. Ich bin achtzehn Jahre alt. Mein Vater Wladimir Wladimiro Nowikov ist sechsundvierzig Jahre alt, er ist Musiker. Er hat das Konservatorium absolviert. Er arbeitet jetzt in einer Musikschule.

Viele bekannte Musikanten haben in seiner Schule gelernt. Er ist sehr stolz darauf. Wir gehen oft ins Konzert, um seine Schüller zu bewundern.

Meine Mutter Natalja ist vierundvierzig Jahre alt, sie ist Friseurin. Sie arbeitet in einem Frisiersalon. Sie hat ihre Arbeit sehr gern. Sie kann sehr schöne Frisuren machen. Ich habe Geschwister: einen Bruder und eine Schwester. Sie sind älter als ich: der Bruder ist dreiundzwanzig, die Schwester vierundzwanzig. Mein Bruder ist Student. Er studiert an der Universität an der Fakultät für Physik. Er studiert gern und gut. Bald ist er mit seinem Studium fertig. Dann wird er in einem großen Betrieb arbeiten.

Er bat dort sein Praktikum gemacht. Man war mit ihm zufrieden, und deshalb hat man ihm eine gute Stellung versprochen. Meine Schwester ist Lehrerin. Sie unterrichtet Deutsch an einem Gymnasium. Sie hat das Pädagogische Institut absolviert. Ich und meine Familie wohnen im Zentrum der Stadt Saratov. Wir haben eine Vierzimmerwohnung. Unsere Wohnung ist sehr gemütlich. Ich habe ein Zimmer für mich. Mein Zimmer ist groß und hell. Ich verbringe in meinem Zimmer viel Zeit. Am Abend sitzt die ganze Familie im Wohnzimmer. Wir trinken Tee, besprechen den vergangenen Tag, hören Radio. Um elf Uhr gehe ich gewöhnlich zu Bett. Mit sieben Jahren ging ich in die Mittelschule. Ich lernte gut und fleißig. Ich hatte gern Mathematik, Literatur und Fremdsprache. In diesem Jahr verließ ich die Schule mit Reifezeugnis. In meinem Reifezeugnis sind nur gute Noten. Ich möchte an der Universität studieren, Ich interessiere mich für Fremdsprachen. An der Universität gibt es eine Fakultät für Fremdsprachen. Ich möchte da gerne studieren. Ich glaube, dass mein Wunsch in Erfüllung geht. Aber es gibt da nicht so viele Studienplätze. Deshalb muss ich in diesem Jahr viel lernen. Wenn es nicht klappt, suche ich mir eine Arbeitsstelle. Ich habe viele Hobbys. Am liebsten schwimme ich. Im Winter gehe ich ins Schwimmbad, im Sommer schwimme ich im Fluss. Ich lese gern und viel. Weil ich sehr viel lese, nennt man mich in der Familie «Leseratte». Besonders gern lese ich klassische Literatur. Leo Tolstoi und Thomas Mann sind meine Lieblingsschriftsteller. Vom Tolstoi habe ich «Krieg und Frieden» gelesen. und vom Thomas Mann Novellen. Wenn ich Zeit habe, sehe ich fern. Im Fernsehen gibt es manchmal interessante Sendungen, zum Beispiel. Tiergeschichten, oder Musikprogramme. Sportsendungen sind manchmal auch spannend. Ich selbst treibe auch Sport gern. Meine Lieblingssportart ist Leichtathletik. In der Freizeit gehe ich ins Stadion. Da habe ich viele Freunde. Wir laufen, springen, machen Turnübungen. Die Zeit vergeht schnell. Ich spiele auch gern Computer. Ich und meine Schwester Tanja machen selbst Computerspiele. Ich meine, dass ich einen freundlichen Charakter habe. Ich bin kontaktfreudig und reiselustig. Ich habe gute Freunde, denen ich alles mitteilen kann, was mein Herz bewegt. Die Freundschaft ist für mich sehr wichtig. Man sagt: wer einen guten Freund hat, hat zwei Augen, mehr, mit denen er die Dinge anders und neu sehen kann. Ich bin damit einverstanden. Ich liebe Ordnung und hasse Unpünktlichkeit. Ich meine, dass es alles mit Ordnung und Pünktlichkeit besser geht. Deshalb habe ich mein Zimmer immer in Ordnung. Ich trage gern moderne Kleidung. Ich habe aber nicht viele Kleider. Ich finde Hosen und Blusen sehr modern und bequem. Im Sommer. wenn es heiß ist, trage ich auch Kleider gern. Ich habe auch eine lila Bluse und einen schwarzen Rock. Diese Sachen trage ich, wenn ich ins Kino oder in die Disko gehe. Ich gehe auch sehr gern aus.

Meine Familie

Posted by Mortada Shendy , 21:17

Ich möchte unsere Familie vorstellen. Ich heiße Marina Iwanowa. Ich bin siebzehn Jahre alt. Ich bin am achten Mai geboren. Mein Geburtstag ist also auf den Frühling. Ich wohne in Saratow. Meine Familie ist nicht groß. Das sind meine Eltern, meine Schwester, mein Bruder und ich. Meine Eltern sind berufstätig. Mein Vater heißt Wladimir. Er ist Musiker von Beruf: Musiker ist sein Beruf und sein Hobby zugleich. Er arbeitet in einer Musikschule als Musiklehrer. Mein Vater ist sechsundvierzig Jahre alt. Er interessiert sich für Belletristik, er liest viel und gern, er liest am meisten klassische russische Literatur. Wir haben zu Hause eine gute Bibliothek eintausend Bände? Der Vater verbringt viel Zeit mit Büchern. Meine Mutter heißt Nadja Alexandrowna. Sie ist drei Jahre jünger als mein Vater. Sie ist Kosmetikerin von Beruf und arbeitet in einem Frisiersalon. Meine Mutter sieht schön und gepflegt aus. Sie liebt Kinder und Blumen. In jedem Zimmer haben wir ein paar schöne Blumen - Kakteen, Begonien, im Wohnzimmer hat unsere Mutter sogar eine Zwergtanne. die sehr schön aussieht. Unsere Mutter ist sehr freundlich und gutwillig. Sie führt den Haushalt, sie kocht gut und gern. Die Mutter kann gut stricken und nähen. Sie hat das Nähen und Stricken mir und meiner Schwester beigebracht, jetzt können wir auch uns ein Kleid oder einen Rock nähen. Unsere Mutter interessiert sich auch für Musik. Besonders gern hört sie klassische Musik. Sie selbst hat eine schöne Stimme und kann gut singen. Mein Bruder und meine Schwester sind älter als ich. Mein Bruder Adriatika ist 22 Jahre alt. Er ist Chemiker. Er hat Chemie an der Universität studiert. Jetzt ist et Aspirant und macht seine Dissertation, vor Neujahr muss er seine Dissertation fertig schreiben. In der Freizeit studiert er Fremdsprachen.Fr spricht Englisch, Deutsch und Französisch. Er liest Italienisch und Polnisch. Bald fährt er nach Deutschland, er will in einer Bibliothek in Berlin noch Bücher für seine Dissertation lesen. Meine Schwester heißt Tanja. Sie ist 20 Jahre alt. Sie ist sehr hübsch, sie kleidet sich auch sehr gut und mit Geschmack. Ihre Kleider sind immer modern und stehen ihr gut. Sie ist Studentin und studiert Mathematik und Informatik. Meine Schwester kann auch gut Klavier spielen. Tanja macht selbst Computerspiele. Ich sehe sehr gern zu, wenn sie das macht. Ich habe auch einen Großvater. Er wohnt nicht mit uns. Er hat eine Zweizimmerwohnung in einem Haus nicht weit von uns. Er ist noch im Beruf. Mein Großvater ist Buchhalter. In seiner Freizeit arbeitet er im Garten. Im Sommer besuchen wir ihn in seinem Garten oft und helfen ihm bei der Gartenarbeit. Leider habe ich keine Großmutter nicht. Natürlich helfen wir alle unserer Mutter zu Hause. Ich spüle täglich Geschirr, wische Staub. Meine Schwester hilft der Mutter heim Kochen. Mein Bruder geht einkaufen. Unsere Mutter lobt uns oft. Darüber freuen wir uns. Ich habe auch einen Onkel und eine Tante. Mein Onkel Oleg ist Fotograf. Er arbeitet in einer Zeitung, seine Fotos finden wir in der Zeitung oft und rufen dann unseren Onkel an, um ihm unsere Begeisterung auszudrücken. Meine Tante Olga ist Kinderärztin. Sie arbeitet in einer großen Klinik. Sie haben drei Kinder: einen Sohn und zwei Töchter, die Zwillinge sind. Ich habe also einen Cousin und zwei Cousinen. Mein Cousin ist noch ein Baby. Meine Cousinen besuchen die Schule. Sie besuchen die dritte Klasse. Sie gehen in dieselbe Schule wie ich. Während der Pausen treffe ich oft meine Cousinen und wir gehen zusammen ins und trinken Tee mit Brötchen. Ich und meine Geschwister besuchen oft die Familie von meinem Onkel und meiner Tante. Wir haben sie gern. Sie sind nette Leute. Es ist schön, eine große Familie zu haben. Man fühlt sich sicher und verborgen.

Die deutsche Sprache

Posted by Mortada Shendy , 16:52


Deutsch spricht man in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und im Großherzogtum Luxemburg. ES gibt auch in anderen Ländern viele Menschen, die Deutsch als ihre Muttersprache sprechen. In Europa gibt es deutschsprachige Menschen in Frankreich, Belgien, Dänemark, Italien. Polen, Ungarn, Russland.
Es gibt auch deutschsprachige Bevölkerungsgruppen  in  Kanada,  in den USA und in Afrika.
Insgesamt 100 Millionen Menschen sprechen deutsch.
Deutsch spricht man in der Bundesrepublik, in Österreich, in der Schweiz und in Liechtenstein, Diese Länder benutzen die gleiche Schriftsprache, aber es gibt große Dialektunterschiede. Manchmal ist der Unterschied in der Aussprache so groß, dass sich zwei Muttersprachler  nicht verstehen können. Deutschsprachige Gebiete gibt es auch in Luxemburg, Belgien, Frankreich (Elsass) und in Italien (Südtirol). In der Schweiz gibt es vier offizielle Sprachen: Deutsch, Französisch Italienisch und Rätoromanisch. Französisch spricht man im Westen des Landes. Italienisch spricht man im Süden, im Kanton Tessin. Rätoromanisch sprechen nicht viele Menschen, nur in einem Teil des Kantons Graubünden. Deutsch spricht man im Norden und Osten  der  Schweiz, es  heißt «Schwyzerdütsch« und ist Umgangssprache für alle. Im Großherzogtum Luxemburg spricht man Deutsch neben Französisch und Luxemburgisch. Die offizielle Sprache in Deutschland und Österreich ist Deutsch. In Österreich gibt es auch viele Dialekte.
Sie sind mit dem Bayerischen Dialekt in Deutschland verwandt. In der Tschechischen Republik und in Polen ist die deutsche Bevölkerung als Minderheit anerkannt. Die Leute sprechen, lesen in Büchern oder hören im Radio ein Standard-Deutsch. Bis im Mittelalter gab es keine einheitliche deutsche Sprache. Die verschiedenen Stämme im deutschen Sprachraum hatten ihre eigenen Dialekte und Latein war lange Zeit die einzige Schriftsprache.
Die Standardsprache bildeten allmählich die süddeutschen und mitteldeutschen Mundarten. Die deutsche Gemeinsprache hat um 1800 (achtzehnhundert) nur in Gestalt der schriftlichen Former relative Einheitlichkeit erreicht. Die politische Zersplitterung Deutschlands hat die sprachliche Einigung erschwert. Im XIX (neunzehnten) Jahrhundert bildet sich im deutschen Theater eine gewisse einheitliche Aussprache aus. Sie wird als Mustersprache angesehen. Man hat versucht die deutsche Aussprache zu regeln. Eine Beratung der Bühnenvertretern und Hochschullehrer fand statt. Man besprach eine einheitliche Aussprachenorm. Heute nennt man die normgerechte Aussprache «Standardaussprache». Sie ist die Form der Lautung in der Literatursprache der Belletristik, im Fernsehen und im Radio. Aber im Gespräch mit Freunden und Bekannten sprechen viele Dialekt. Natürlich sind Dialekte nicht überall gleich. Im Norden klingt Dialekt anders als im Süden. Im Westen sprechen die Leute anders als im Osten. Im Standard-Deutsch sagt man zum Beispiel, «Kartoffeln», im Dialekt sagt man aber «Töffel», «Erdapfel».
Im Standard-Deutsch sag! man «Guten Tag», in südlichen Dialekten sagt man «Groß Gott». So ist es nicht leicht einander zu verstehen, wenn die Leute ihren Dialekt sprechen. Aber Standard-Deutsch oder, wie man sagt, auch Hochdeutsch, verstehen alle. Deutsch ist keine Weltsprache, aber es bleibt vor allem als Handelssprache in Europa wichtig. In der ganzen Welt lernen immerhin fast 20 (zwanzig) Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache. Der Kirchenreformator Martin Luther schrieb Bücher auf Deutsch und übersetzte als Erster die ganze Bibel ins Deutsche. Es ist nicht einfach, eine fremde Sprache zu lernen und viele Leute glauben, Deutsch ist besonders schwierig. Mit der Rechtschreibreform von 1996 (neunzehnhundertsechsundneunzig) ist vieles einfacher und logischer geworden.