Die deutsche Sprache
Posted by Mortada Shendy , 16:52
Deutsch spricht man in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und im Großherzogtum Luxemburg. ES gibt auch in anderen Ländern viele Menschen, die Deutsch als ihre Muttersprache sprechen. In Europa gibt es deutschsprachige Menschen in Frankreich, Belgien, Dänemark, Italien. Polen, Ungarn, Russland.
Es gibt auch deutschsprachige Bevölkerungsgruppen in Kanada, in den USA und in Afrika.
Insgesamt 100 Millionen Menschen sprechen deutsch.
Deutsch spricht man in der Bundesrepublik, in Österreich, in der Schweiz und in Liechtenstein, Diese Länder benutzen die gleiche Schriftsprache, aber es gibt große Dialektunterschiede. Manchmal ist der Unterschied in der Aussprache so groß, dass sich zwei Muttersprachler nicht verstehen können. Deutschsprachige Gebiete gibt es auch in Luxemburg, Belgien, Frankreich (Elsass) und in Italien (Südtirol). In der Schweiz gibt es vier offizielle Sprachen: Deutsch, Französisch Italienisch und Rätoromanisch. Französisch spricht man im Westen des Landes. Italienisch spricht man im Süden, im Kanton Tessin. Rätoromanisch sprechen nicht viele Menschen, nur in einem Teil des Kantons Graubünden. Deutsch spricht man im Norden und Osten der Schweiz, es heißt «Schwyzerdütsch« und ist Umgangssprache für alle. Im Großherzogtum Luxemburg spricht man Deutsch neben Französisch und Luxemburgisch. Die offizielle Sprache in Deutschland und Österreich ist Deutsch. In Österreich gibt es auch viele Dialekte.
Sie sind mit dem Bayerischen Dialekt in Deutschland verwandt. In der Tschechischen Republik und in Polen ist die deutsche Bevölkerung als Minderheit anerkannt. Die Leute sprechen, lesen in Büchern oder hören im Radio ein Standard-Deutsch. Bis im Mittelalter gab es keine einheitliche deutsche Sprache. Die verschiedenen Stämme im deutschen Sprachraum hatten ihre eigenen Dialekte und Latein war lange Zeit die einzige Schriftsprache.
Die Standardsprache bildeten allmählich die süddeutschen und mitteldeutschen Mundarten. Die deutsche Gemeinsprache hat um 1800 (achtzehnhundert) nur in Gestalt der schriftlichen Former relative Einheitlichkeit erreicht. Die politische Zersplitterung Deutschlands hat die sprachliche Einigung erschwert. Im XIX (neunzehnten) Jahrhundert bildet sich im deutschen Theater eine gewisse einheitliche Aussprache aus. Sie wird als Mustersprache angesehen. Man hat versucht die deutsche Aussprache zu regeln. Eine Beratung der Bühnenvertretern und Hochschullehrer fand statt. Man besprach eine einheitliche Aussprachenorm. Heute nennt man die normgerechte Aussprache «Standardaussprache». Sie ist die Form der Lautung in der Literatursprache der Belletristik, im Fernsehen und im Radio. Aber im Gespräch mit Freunden und Bekannten sprechen viele Dialekt. Natürlich sind Dialekte nicht überall gleich. Im Norden klingt Dialekt anders als im Süden. Im Westen sprechen die Leute anders als im Osten. Im Standard-Deutsch sagt man zum Beispiel, «Kartoffeln», im Dialekt sagt man aber «Töffel», «Erdapfel».
Im Standard-Deutsch sag! man «Guten Tag», in südlichen Dialekten sagt man «Groß Gott». So ist es nicht leicht einander zu verstehen, wenn die Leute ihren Dialekt sprechen. Aber Standard-Deutsch oder, wie man sagt, auch Hochdeutsch, verstehen alle. Deutsch ist keine Weltsprache, aber es bleibt vor allem als Handelssprache in Europa wichtig. In der ganzen Welt lernen immerhin fast 20 (zwanzig) Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache. Der Kirchenreformator Martin Luther schrieb Bücher auf Deutsch und übersetzte als Erster die ganze Bibel ins Deutsche. Es ist nicht einfach, eine fremde Sprache zu lernen und viele Leute glauben, Deutsch ist besonders schwierig. Mit der Rechtschreibreform von 1996 (neunzehnhundertsechsundneunzig) ist vieles einfacher und logischer geworden.


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